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Die Welt der Berliner Start-ups

Deutsche Bahn setzt Accelerator auf die Schiene

1. Juli 2015 · Keine Kommentare · Allgemein

Neuer-DB-Navigator-jetzt-persoenlicher-ReisebegleiterImmer mehr Unternehmen der Old Economy erkunden die digitale Welt und suchen Kontakt zu Startups. Jetzt hat auch die Deutsche Bahn einen Accelerator gestartet und unterstützt vier Projekte: INaBe, KONUX, senvisys und swocket.

Diese Start-ups haben den ersten DB Pitch Infrastructure 4.0 im betahaus Berlin gewonnen. Elf Jungunternehmen, die zuvor aus 120 Bewerbern ausgewählt wurden, hatten jeweils fünf Minuten Zeit, die Jury von ihren Geschäftsideen zu überzeugen. Mit dem Pitch fiel der Startschuss für das Accelerator-Programm, um neue Impulse und innovative Ideen für die Infrastrukturunternehmen der Deutschen Bahn zu gewinnen.Die Jury aus Experten der Start-up-Szene und der DB wählten vier Sieger aus.

Die Indoor-Navigation von INaBe aus Halle ermöglicht Reisenden durch eine Einblendung von Richtungspfeilen in Echtbildern (augmented reality), sich problemlos in Bahnhöfen zurechtzufinden.

Die Sensorlösung von Konux aus München liefert Echtzeit-Informationen über den Gleiszustand und ermöglicht eine präventive Instandhaltung, indem Veränderungen an der Gleisgeometrie frühzeitig erkannt und beseitigt werden.

Die Saarländer Forscher von senvisys nutzen Sensoren, die – vergleichbar einem Ohr an der Schiene – Gegenstände im Gleis und nahende Züge über mehrere Kilometer erkennen. Das Verfahren basiert auf der Messung von Schwingungen.

Das Berliner Start-up swocket entwickelt unter dem Namen „alumia“ intelligente Beleuchtungssteuerungen, die den Energieverbrauch reduzieren.

Die Gewinner bekommen neben 25.000 Euro für drei Monate Büroräume gestellt, um ihr Produkt zur Marktreife zu bringen. Zudem stellt die DB den Siegerteams ihr Know-how, Netzwerk und einen Mentor zur Verfügung. Die DB möchte im Gegenzug von schnellen Innovationen und greifbaren Prototypen profitieren. Sind beide Partner nach drei Monaten voneinander überzeugt, wird die Zusammenarbeit fortgesetzt.

Weitere Informationen gibt es unter www.infra4null.com

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