Logo: Gründerzeit

Die Welt der Berliner Start-ups

Berlusconi-Konzern steigt bei Zimmervermittler Wimdu ein

5. Februar 2015 · Keine Kommentare · Allgemein

Berlusconi-2010-1 (1)Der Marktplatz für private Unterkünfte, Wimdu, hat ein Investment im Wert von mehreren Millionen Euro vom Medienkonzern Mediaset erhalten, der dem früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi (Foto) gehört. Das Investment erfolgt in Form einer „Media for Equity“-Kooperation. Das bedeutet, das Wimdu Unternehmensanteile gegen Werbezeiten im Fernsehen tauscht.

Durch die neue Partnerschaft will Wimdu seine TV-Präsenz in Europa forcieren. Erst zu Beginn des neuen Jahres startete das Berliner Unternehmen eine umfangreiche TV- und Plakatkampagne in mehreren europäischen Ländern. Durch die Kampagne erzielte der global agierende Anbieter für private Unterkünfte nach eigenen Angaben einen Anstieg der Buchungen von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wimdu peilt Märkte in Italien und Spanien an

Mit der neuen Partnerschaft mit Mediaset möchte Wimdu diesen Kurs fortsetzen und sich weitere Marktanteile in den Zielmärkten Italien und Spanien sichern. Damit will sich das Unternehmen auch gegenüber dem internationalen Marktführer airbnb stärken.

Wimdu wurde 2011 gegründet und wird seit Januar 2015 von den Geschäftsführern Arne Kahlke und Sören Kress geleitet. Die Investoren Rocket Internet und Kinnevik unterstützten Wimdu in der vergangenen Finanzierungsrunde mit 90 Millionen US-Dollar.

Berlusconi investierte auch in Rocket-Firma Payleven

Der Einstieg von Mediaset bei Wimdu ist bereits die zweite Kooperation zwischen den Imperien der Samwer Brüder und des italienischen Ex-Politikers Silvio Berlusiconi. Ende 2013 investierte das Family Office von Berlusconi in das Rocket-Start-up Payleven, das ein mobiles Kreditkarten-Lesegerät anbietet.

 

 

Tags: ····

Keine Kommentare ↓

Kommentare sind leider deaktiviert.