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Die Welt der Berliner Start-ups

Neues Förderprogramm für Cleantech-Startups

15. Dezember 2014 · Keine Kommentare · Allgemein

Tado_in_action_nexus_deIm April 2015 startet die nächste Förderrunde für Cleantech-Start-ups im Climate-KIC Accelerator, dem nach eigenen Angaben größten Förderprogramm für Klima-Innovationen Europas. Gründer mit skalierbaren und technologisch vielversprechenden Geschäftsideen, die eine hohe Klimarelevanz aufweisen, können sich vom 1. Januar bis 16. Februar 2015 für das Programm bewerben.

In drei Phasen von jeweils sechs Monaten bietet der Accelerator ein Gesamtpaket im Wert von bis zu 95.000 Euro. Pitch-Training und Business Coaching, Förderung, Büroflächen im Inkubator in Berlin oder München sowie der Zugang zum Climate-KIC Netzwerk.

50 deutsche Cleantech-Startups unterstützt

Entwicklung des Geschäftsmodells, Kundenakquise und Markteintritt sind die Schwerpunkte der drei Accelerator-Phasen. Sowohl Teams aus Hochschulen mit dem Ziel der Ausgründung als auch andere Gründer bewerben sich. „Der Climate-KIC Accelerator unterstützt europaweit jährlich über 120 Gründerteams und hilft den vielversprechendsten Cleantech-Start-Ups, ihre Ideen an den Markt zu bringen“ betont Maura Kessel, Managerin des deutschen Climate-KIC Accelerators.

Seit der Gründung im Jahr 2010 haben 45 europäische Cleantech-Start-Ups des Accelerators Investments in Höhe von insgesamt 59 Millionen Euro eingesammelt. Drei der erfolgreichsten deutschen Start-ups sind die Heizungssteuerungs-App tado (Foto), der Online-Heizungsbauer Thermondo, und ECF Farmsystems, die kombinierte Fisch- und Gemüsezucht im städtischen Raum anbieten.

Der Climate-KIC Accelerator ist das Start-up-Programm der europäischen Initiative für Klima-Innovationen Climate-KIC. Seit 2010 wurden europaweit über 400 Start-ups in das Programm aufgenommen und gefördert, in Deutschland waren es bisher über 50.

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