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Airbnb präsentiert Berlin-Studie

11. Dezember 2014 · Keine Kommentare · Allgemein

airDer Online-Wohnungsvermittler Airbnb wehrt sich gegen den Vorwurf der Preistreiberei bei den Wohnungsmieten in Berlin und präsentiert dazu eine Studie: Danach bieten 90 Prozent der Berliner Airbnb-Gastgeber nur eine Wohnung an. Sie seien in der Regel Privatanbieter, die durchschnittlich 210 Euro pro Monat mit Airbnb dazu verdienen. Das entspricht Einnahmen in Höhe von 2520 Euro pro Jahr.

Airbnb sichert Lebensunterhalt

Lediglich 0,06 Prozent der Wohneinheiten in Berlin werden dieser Studie zufolge mehr als 120 Tage im Jahr über Airbnb vermietet. “41 Prozent der befragten Gastgeber benötigen das Einkommen vor allem zur Sicherung ihres Lebensunterhalts. Vor dem Hintergrund steigender Mieten eröffnet die zeitweise Vermietung über Airbnb vielen Haushalten die Möglichkeit, ihre Wohnung halten zu können”, schreibt der Vermittler.

Daniel Hofmann vom Marktforschungsunternehmen Gewos, das die Studie erarbeitet hat, bezeichnet den angespannten Wohnungsmarkt als “ein komplexes Problem, das von hohem Zuzug und verhältnismäßig geringem Wohnungsneubau geprägt ist”.

Am 1. Mai 2014 trat in Berlin ein Gesetz zum Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum in Kraft, das die gewerbliche Untervermietung von Wohnraum verhindern soll.

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