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HPI plant Datentresor in der Cloud

9. Dezember 2014 · Keine Kommentare · Allgemein
Hasso Plattner ©Foto: HPI/Kay Herschelmann

Hasso Plattner ©Foto: HPI/Kay Herschelmann

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) und die Bundesdruckerei wollen für Bürger und Unternehmen eine Art „Online-Datentresor“ entwickeln. Mit seiner Hilfe sollen Anwenderdaten sicher gespeichert und verwaltet werden können.

Das HPI bringt dazu in das E-Governmentprojekt seine Cloud-RAID-Technologie ein, die Bundesdruckerei ihre Trusted Service Platform. Diese sorgt dafür, dass Nutzer des Online-Datentresors mit ihrem Personalausweis sicher identifizierbar sind.

Nutzerdaten in der Cloud verteilt

Nur die Anwender selbst werden ihre persönlichen Daten einsehen können. Dadurch, dass unterschiedliche Cloud-Anbieter integriert werden, kommt kein Dienstleister in den alleinigen Besitz der Benutzerdaten.

Beide Partner wollen in ihrer weiteren Zusammenarbeit internetgestützte Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung und Privatunternehmen sicherer machen. Der öffentliche Sektor werde künftig noch stärker von Dienstleistungen mit sicherer Nutzer-Identifikation und sicheren Prozessen profitieren, sagte Ulrich Hamann, CEO der Bundesdruckerei.

Sicherheitslabor am HPI geplant

HPI-Direktor Christoph Meinel sagte: „Wir wollen erforschen, welche Technologien und Nutzungsmöglichkeiten es künftig rund um Sicherheits- und Identifikations-Dienste im Internet geben kann.“

Um die Erforschung des Identitätsmanagements zu intensivieren, planen beide Partner ein Sicherheitslabor am HPI einzurichten.

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