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Die Welt der Berliner Start-ups

HPI-Studenten gewinnen Preis mit Gärtner-App

13. November 2014 · Keine Kommentare · Allgemein

2014-11-12 00.58.0440 Millionen Menschen haben auf Facebook das Gärtnerspiel FarmVille gespielt. Sie pflanzten dabei virtuell Gemüse und haben ihre botanischen Leistungen mit Freunden gemessen. Fünf Studenten des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) bringen dieses Spiel jetzt unter dem Arbeitstitel “Remote Farm” in die Realität: Wer in der Stadt keinen eigenen Garten hat, kann trotzdem echte Pflanzen züchten – und zwar mit einer App am Mobiltelefon. Der dazu gehörende Garten befindet sich auf einem entfernt gelegenen Gelände.

„Ähnlich wie beim Spiel FarmVille können die Nutzer mit unserer App echte Pflanzen züchten und sich um deren erfolgreiche Pflege kümmern. Aussäen, Wässern und Düngen sowie Überprüfen der Bedingungen und Ernten lassen sich komplett über unsere Anwendung steuern“, erläutert der HPI-Doktorand Lars Butzmann.

Sensoren im Boden erheben Daten

Entscheidend dafür sind nach seinen Worten Sensoren im Boden und an den Pflanzen, die permanent aktuelle Daten über Temperatur, Feuchtigkeit und Zustand des Bodens an eine Hauptspeicher-Datenbank übermitteln. Deren Technologie wurde am Hasso-Plattner-Institut erforscht und zusammen mit dem Software-Dienstleister SAP zu einem Produkt entwickelt.

„Nutzer können nicht nur mit Freunden und Kollegen darüber konkurrieren, wer zum Beispiel die meisten Tomaten erntet, sondern bekommen auf der Basis der gesammelten und flexibel auswertbaren Daten auch wertvolle Pflegehinweise und Ratschläge“, sagt Butzmann.

Das Team hatte den Programmierwettbewerb SAP InnoJam gewonnen und sich damit für die Endrunde des „DemoJam“ auf der Technologie-Konferenz TechEd des Software-Dienstleisters qualifiziert. Die Erfinder sind Serienerfinder bei Programmierwettbewerben (Hackathons). So haben sie mit einer Verabredungs-App den ersten „Disrupt Europe Hackathon“ des Technologie-Blogs TechCrunch gewonnen.

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