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Die Welt der Berliner Start-ups

Sidestage ist neuer Marktplatz für Live Acts

28. Juli 2014 · Keine Kommentare · Allgemein

Sidestage screenshotEine Live-Band für die Party, einen DJ fürs Event – Das verspricht der neue Online Marktplatz Sidestage.com, die am Montag in Berlin an den Start gegangen ist. iTunes, SoundCloud und Spotify haben Musik aus der Konserve leichter zugänglich gemacht – Sidestage will das auch für Live Acts ermöglichen.

Künstler erhalten durch die Plattform eine neue Möglichkeit, sich zu vermarkten und Kunden zu finden. Und wer einen Künstler sucht, findet auf Sidestage Angebote in unterschiedlichen Preisklassen.

Sidestage  für junge Künstler

Sidestage könnte so etwas wie ein neues MySpace mit Geschäftsmodell werden. Musiker und DJs können auf der Seite Profile anlegen. Dabei liegt der Fokus auf jungen Künstlern,  die noch keinen Vertrag mit einem Label oder Agenten haben. In zehn Jahren sollen Künstler einmal stolz sagen, sie hätten auf Sidestage angefangen, sagt Gründer Schuyler Deerman.

Er  hat sich dieses Geschäftsmodell gemeinsam mit Daniel Roberts ausgedacht, der er über das Start-up-Portal Angel List kennen gelernt hat. Deerman ist in der Berliner Start-up-Szene als Erfinder der Messaging-Plattform Moped bekannt geworden. Roberts hat in der Bay Area von San Francisco den umstrittenen Radiosender Pirate Cat Radio betrieben. Die 1996 gegründete Piratensender wurde 2009 mit einer hohen Strafe belegt und musste daraufhin seien Betrieb einstellen.

100.000 Euro Seedfinanzierung

Deerman ist US-Amerikaner und lebt seit acht Jahren in Berlin. Seine Erfindung Moped wurde als Kult-App gehypt. Das Besondere an Moped war die Möglichkeit, den Messenger mit anderen Web-Diensten wie Dropbox zu vernetzen.

Trotz einer Startfinanzierung von einer Million Euro durch den VC Earlybird gelang es dem Team nicht, sich am Markt zu behaupten. Das Unternehmen wurde schließlich von 6wunderkinder gekauft. 6wunderkinder hat den Aufgabenplaner Wunderlist erfunden, der in diesen Tagen in seiner dritten Version erscheinen wird.

Chef-Wunderkind Christian Reber gehört jetzt auch zu den Seedinvestoren von Sidestage. Er und  Robin Haak (Axel Springer Plug&Play) haben nach Angaben der Gründer 100.000 Euro in das Projekt investiert.

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