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CleanTech-Startup Akvolution erhält HTGF-Finanzierung

26. Juni 2014 · Keine Kommentare · Allgemein

Die akvolution GmbH erhält eine Seed-Finanzierung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) und wird das Kapital dazu nutzen, ihre innovative Technologie zur Wasseraufbereitung auf den Markt zu bringen. Wie die Technische Universität (TU) Berlin mitteilt, floss eine sechsstellige Summe. Das Unternehmen will die Meerwasserentsalzung bezahlbar und nachhaltig machen, um damit das Problem der globalen Wasserknappheit zu lösen.

Das Startup aus der TU plant und vertreibt dafür Kompaktanlagen zur Wasseraufbereitung. Dazu wurde eine besonders effiziente Technologie entwickelt, die auf einem Flotations-Filtrations-Prozess mit keramischen Materialien basiert. Die Technologie reduziert den für die Aufbereitung von Wasser in harscher Umgebung nötigen Energiebedarf. Das sei in nächster Zukunft der Schlüssel für eine nachhaltige Wasserversorgung, sod ie Gründer.

Akvolution senkt CO2-Ausstoß

„Der einzige Weg zu einer langfristig nachhaltigen Trinkwasserversorgung führt über Entsalzung und Abwasserrecycling – komplexe Prozesse mit zunehmend wachsendem Energiebedarf“, sagt Matan Beery, Geschäftsführer und Mitgründer von akvolution. „Andererseits benötigen Erzeugung, Speicherung und Umwandlung von Energie immer mehr Wasser.“ Dieser Zusammenhang sei eine der Hauptherausforderungen des 21. Jahrhunderts. „Energieeffiziente Wassertechnologien werden deshalb die Gewinner dieses Jahrhunderts sein.“

Mit der akvoFloat-Technologie von akvoultion wird Meerwasser zur Entsalzung vorbereitet. Sie benötigt bis zu 90 Prozent weniger Energie und 20 Prozent weniger Platz, erklärt Johanna Ludwig (CTO). „Zusätzlich sind unsere Systeme einfacher zu betreiben, wartungsärmer und stoßen 70 Prozent weniger CO2 aus.

Das Unternehmen testet auch andere Anwendungen seiner Technologie in der Öl- und Gasindustrie. Die Ausrüstung zur Öl-Wasser-Trennung soll den Betrieb von Ölbrunnen wirtschaftlicher machen.

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