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Die Welt der Berliner Start-ups

Millionen für Cloud-Druckdienst Ezeep

28. April 2014 · Keine Kommentare · Allgemein

rsz_1ezeep-actionDas Berliner Start-up ezeep hat eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Ezeep bietet einen cloudbasierten Druckservice  für mittelständische und große Untenehmen an. Die Berliner Firma war zuletzt von der Unternehmensberatung Gartner als „Cool Vendor“ ausgezeichnet worden.

Die aktuelle Finanzierungsrunde mit der Investitionsbank Berlin als Hauptinvestor sowie dem Hightech Gründerfonds (HTGF, Bonn) und Mangrove Capital Partners (Luxemburg) als Altinvestoren ist die zweite im siebenstelligen Bereich innerhalb weniger Jahre. Die genaue Höhe wurde nicht mitgeteilt. Das Branchenblog TechCrunch vermutet, dass der Betrag bei vier Millionen Euro liegt. Das scheint plausibel, da Ezeep ansonsten höchstwahrscheinlich von einem „höheren“ oder „niedrigeren“ siebenstelligen Betrag gesprochen hätte.

Eine Art Dropbox fürs Drucken

„Was Dropbox für das Speichern von Dokumenten ist, sind wir für das Drucken“, sagt Gründer Sascha Kellert, der auch Geschäftsführer des Unternehmens ist, der Berliner Morgenpost.  Ezeep verwaltet und kontrolliert automatisiert Drucker und deren Nutzung. Für Unternehmen reduziert sich dadurch die Komplexität der Infrastruktur. Dier Software ermöglicht einfaches, treiberloses und mobiles Drucken von jedem Endgerät aus. Dank eines Verbrauchsmonitors haben Kunden und Fachhändler die Kosten im Blick: Sie erkennen kostspielige Geräte und können die Druckkosten sukzessive senken.

Ezeep, das mittlerweile Kunden in zwölf Ländern hat, kündigte ferner die europaweite Vertriebspartnerschaft mit „ALSO“ an, dem drittgrößten IT-Distributor in Europa. „Wir bewegen uns in einem riesigen Markt, in dem Partnerschaften von größter Bedeutung sind“, sagte Sascha Kellert.

15 Mitarbeiter in Berlin-Kreuzberg

Das Unternehmen ezeep hat zurzeit 15 Mitarbeiter in Berlin, Deutschland, und plant für 2014 die Eröffnung einer Niederlassung in den USA. Das frische Kapital soll nach Kellers Worten zu einem weiteren Ausbau der Vertriebskanäle benutzt werden.

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