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Die Welt der Berliner Start-ups

Was kommt nach Fab? Juniqe und andere neue Ideen

1. Februar 2014 · Keine Kommentare · Allgemein
Juniqe_Berlin Pop-up Shop_ Banner

Berlin-Grafik von Juniqe

Die Krise der Design-Onlineplattform Fab hat einen positiven Nebeneffekt: Ehemalige Fabler tun sich zusammen, lassen den Kopf nach den Massenentlassungen nicht hängen, bauen auf eigene Faust neue Geschäfte auf und bereichern damit die Berliner Start-up-Szene: Juniqe mit Fashionsprints zum Beispiel oder Wunderdata mit Business Intelligence – und natürlich der frühere Managing Director von Fab, Roman Kirsch, der den Onlineshop Lesara gegründet hat.

Juniqe – Shop für urbane Modetrends

Juniqe versteht sich als Onlineshop für urbane Modetrends aus Berlin, New York und anderen Metropolen. Lea Lange, Marc Pohl und Sebastian Hasebrink haben das Berliner Start-up im Herbst 2013 gegründet. Lea Langes Passion ist die Gegenwartskunst. Sie will ihre Entdeckungen nun teilen: Sie trägt Berlins Kunstszene – und auch die internationale – online in die Welt und macht sie für jedermann zugänglich. Bei Fab war sie Strategiechefin, bei Casacanda (wurde im Jahr 2012 von Fab geschuckt) Chefeinkäuferin. „Soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook geben uns die Möglichkeit, ganz nah am Kunden zu sein und Wünsche gezielt umzusetzen“, sagt Lea Lange. „Es macht Spaß zu sehen, wie Trends auf diesen Plattformen entstehen. Wir sind Teil davon, nehmen sie sofort auf und bieten sie gleich an. So entwickeln wir ein aktuelles Designangebot jenseits der Massenware.“

Drucke als Poster oder fürs T-Shirt

Die Motive sind als Poster oder Leinwandbilder erhältlich, sie lassen sich auf T-Shirts, Tank Tops oder Sweaters tragen oder auf der Smartphone- oder iPad-Hülle zeigen. Täglich gibt es auf der Plattform Neuzugänge und thematische Pop-up-Shops. Alle auf Juniqe vertretenen Künstler haben auf der Plattform eigene Profilseiten. Zum Auftakt stand Berlin im Mittelpunkt, seine Künstler, Architektur, Turnschuh- und Fahrad-Styles. Es gibt bereits 800 Bildmotive im Angebot – unter anderem von der Grafikerin Jill Castello, dem Fotografen Michael Belhadi oder dem Illustrator Nick Cocozza.

Business Intelligence von Wunderdata

Unterdessen haben aich auch die Ex-Fabler Richard Neb (CEO), Mike Rötgers (CTO) und Stefan Ladenthin selbstständig gemacht und den Start von Wunderdata bekannt gegeben. Das Wunderdata-Tools bietet umfassende Analysen für Online-Shops. Unmittelbar vor dem Launch hat das Berliner Startup eine Investition durch den IT-Startup-Accelerator WestTech Ventures erhalten, der sich auch 2014 auf Tech und B2B Startups konzentrieren wird. Die Gründer sind eCommerce- und Business-Intelligence-Experten und haben bereits zusammen die Business Intelligence für Fab.com entwickelt.

Roman Kirsch schließlich, der prominenteste Ex-Fabler, ist mit seinem Onlineshop Lesara für Discountartikel (wie berichtet) erfolgreich – und zwar so erfolgreich, dass mehrere Investoren bereits kurz nach dem Launch des Start-ups einen siebenstelligen Betrag in den Onlineshop steckten.

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