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Die Welt der Berliner Start-ups

Auctionata verzehnfacht seinen Umsatz

19. Dezember 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

Bildschirmfoto 2013-12-19 um 19.37.40Das Berliner Online-Auktionshaus Auctionata hat im Jahr 2013 seinen Umsatz verzehnfacht und will künftig auf dem US-Markt aktiver werden. Die für 2013 im Geschäftsplan ausgewiesenen Umsatzprognosen seien weitgehend übertroffen worden, teilte das Unternehmen mit.

Kunst wird bei Auctionata nicht nur versteigert, sondern seit 2009  auch zu Festpreisen verkauft. Der Online-Shop bietet seit Dezember erstmals mehr als 10.000 Kunstobjekte an und trägt mit rund 25 Prozent zu diesem Ergebnis bei.

35 Online-Live-Auktionen

In insgesamt 35 Online-Live-Auktionen, die seit Mai 2013 wöchentlich per Live-Stream ins Internet übertragen werden, wurde nach Firmenangaben eine durchschnittliche Verkaufsquote von rund 70 Prozent erreicht.

Auctionata verbuchte mehrere Auktionsrekorde, unter anderem mit der Versteigerung von Egon Schieles „Liegender Frau“ für 1,8 Millionen Euro (inklusive Aufgeld) den bisher höchsten Preis für ein online verkauftes Werk der bildenden Kunst. Eine Patek-Philippe-Armbanduhr erzielte  456.000 Euro, eine Zeichnung von Vincent van Gogh 384.000 Euro.

60.000 registrierte Kunden

Auctionata hat mittlerweile rund 60.000 registrierte Kunden aus über 100 Ländern. Bisher wurden durch den professionellen Schätzungsdienst über 40.000 Exponate bewertet. Davon wurden mehr als 15.000 Objekte mit einem Warenwert von mehr als 33 Millionen Euro akquiriert.

Das Unternehmen ist in 2013 auf über 140 Mitarbeiter gewachsen. Seit November verstärkt Christof Schminke, zuvor Marketingchef bei Zalando, das Vorstandsteam.

Auctionata plant Studio in New York

Robin Roche, zuvor bei Artnet, bereitet den für das dritte Quartal 2014 geplanten US-Launch mit eigenem TV-Studio und Logistik-Zentrum in New York vor. Im November eröffnete Auctionata bereits Büros in London und Zürich.

Aktualisiert: Das Online Kunst- und Auktionshaus erhöhte in 2013 sein Kapital auf insgesamt 21,5  Millionen Euro (29,4 Millionen US-Dollar). Sechs Millionen Euro kamen seit April 2013 dazu. Investoren sind neben Holtzbrinck Ventures, e.ventures, TA Venture, Raffay Group, Bright Capital, Kite Ventures das Venture-Capital-Unternehmen Earlybird.

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