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Die Welt der Berliner Start-ups

Wunderlist ist Apples App des Jahres

17. Dezember 2013 · Keine Kommentare · Allgemein
Wunderlist-Gründer Christian Reber

Wunderlist-Gründer Christian Reber

Apple hat das Berliner Organisationstool Wunderlist zur App des Jahres 2013 im App-Store für das Computer-Betriebssystem OSX gekürt. LEGO – Der Herr der Runge erhielt den Titel Spiel des Jahres 2013.  Bei der Auszeichnung handelt es sich um eine Bewertung von Apples App-Store-Redaktion. „Wir freuen uns unglaublich, dass wir 2014 Wunderlist 3 veröffentlichen werden“, schrieb Christian Reber, der Gründer von 6wunderkinder auf Twitter.

Beste iPhone-App wurde die Englisch-Lernplattform Duolindo , bestes iPhone-Spiel Ridiculous Fishing – A Tale of Redemption. In der Kategorie „Für iOS entwickelt“ konnten die Foto-Community EyeEm und die Fußball-App iLiga – beide aus Berlin – ganz vorne platzieren, was den Earlybird-Investor Ciaran O’Leary ganz besonders freute, sind doch sowohl Wunderlist als auch EyeEm und iLiga Unternehmen aus dem Earlybird-Portfolio.

Planer für tägliche Aufgaben

Bei der Internetplattform Wunderlist handelt es sich um einen Planer für tägliche Aufgaben, der für Einzelpersonen kostenfrei erhältlich ist. Die Pro-Version für Teamarbeiter kostet monatlich 4,49 Euro. Darüber hinaus gibt es eine Pro-Version für Unternehmen. Nach Angaben des Unternehmens gibt es sechs Millionen Nutzer.

Wunderlist kann nach der jüngsten Investitionsrunde über 19 Millionen US-Dollar sein Projekt ausbauen: Sequoia, einer der prominentesten Riskokapitalgeber aus dem Silicon Valley, investiert in das Berliner Unternehmen. Sequoia hatte – gemeinsam mit den Investoren Earlybird und Atomico – zum ersten Mal Geld in ein deutsches Start-up gesteckt. Sequoia gehört unter anderem auch zu den Investoren des Technologiekonzerns Apple.

Nachrichtendienst Moped geschluckt

6wunderkinder, die Entwickler der Wunderlist hatten zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, als sie die Berliner Nachrichtenapp Moped schluckten und einstellten. Moped wurde 2012 als Messaging-Plattform gegründet und galt längere Zeit als eines der angesagtesten Berliner Start-up-Projekte.  Im Sommer 2012 hatte das gehypte Start-up eine Investitionsrunde über eine Million Euro abgeschlossen.

Das Besondere war die Integration fremder Dienste, eingebettete Links und Medien, Echtzeit-Synchronisation auf mobilen und stationären Geräten, E-Mail-Integration, Gruppen und Galerien. Am Ende dürfte Moped dann aber die erforderliche Akzeptanz auf dem Markt gefehlt haben.

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