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Die Welt der Berliner Start-ups

Navi für Chirurgen: Scopis erhält Millioneninvestment

19. November 2013 · Keine Kommentare · Allgemein
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Scopis baut Navigationssysteme für Chirurgen.

Das Berliner Medizin-Start-up Scopis baut Navigationssysteme für Chirurgen. Der Operateur sieht während einer Operation nicht nur das Bild des Endoskops, sondern auch Navigationsdaten über die nächsten geplanten Schritte. Ein Ton warnt ihn, sobald er vom geplanten Pfad abweicht. Das im Jahr 2010 gegründete Unternehmen hat jetzt von Investoren einen einstelligen Millionenbetrag erhalten, um weiter wachsen zu können.

Scopis ist aus dem Berliner Zentrum für Mechatronische Medizintechnik (BZMM) hervorgegangen, einer Kooperation von Fraunhofer IPK und Charité. Das Unternehmen widmet sich der Entwicklung und Vermarktung von klinischen Messsystemen für unterschiedliche medizinische Anwendungsgebiete der minimal-invasiven Chirurgie.

Scopis baut globales Vetriebsnetzt auf

Vor kurzem stellte Scopis ein neuartiges chirurgisches Navigationssystem vor. Die Scopis Hybrid Navigation vereint die optische und die elektromagnetische Messtechnologie in einem System. Chirurgen können entscheiden, welche Technologie besser zum jeweiligen Eingriff passt und diesen optimal unterstützen.

Der von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagte Technologie-Fonds und die Falk Strascheg Holding sowie die bestehenden Gesellschafter High-Tech Gründerfonds und die Fraunhofer-Gesellschaft investieren in das Medizintechnikunternehmen.

Scopis werde „in den Ausbau ihres weltweiten Vertriebsnetzwerks und in die Entwicklung neuer Produkte investieren“, teilt Bartosz Kosmecki, Gründer und Geschäftsführer, mit. Scopis Navigationsprodukte werden in über 20 Ländern klinisch eingesetzt.

 

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