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Die Welt der Berliner Start-ups

Rat für Start-ups in der „Destillery“ der Factory Berlin

25. Juni 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

Unter dem Dach der „Distillery“, einem Anlaufpunkt für Unternehmensgründer auf dem Campus des Start-up-Hubs Factory, bietet das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) ab sofort Sprechstunden für Start-ups und Gründungsinteressierte an. In den Start-up Clinics finden Gründer Ansprechpartner zunächst in den Themenbereichen Recht, Finanzen und Personal.

Die Distillery soll zukünftig – auch als Online-Plattform unter www.distilleryberlin.com – einen Anlaufpunkt für Internet- und Technologieunternehmen in allen Finanzierungs- und Entwicklungsstadien bieten. Die Kooperationen mit dem HIIG sowie dem Factory Partner Google for Entrepreneurs (die Kooperation wurde bereits im November 2012 geschlossen) sind der erste Schritt in einem auf mehrere Jahre angelegten Vorhaben, das Berliner Start-up-Ökosystem auf allen Ebenen zu fördern. Dabei wird die Distillery selbst wie ein Start-up im „rapid prototyping mode“ agieren, also schnell lernen und auf praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend iterieren.

„Die Factory ist als Ort aber vor allem auch als kuratiertes Netzwerk von Gründern, Investoren und internationalen Unternehmen schon jetzt ein großartiger Nährboden für Startups. Die Distillery soll dieses Netzwerk auch für Startups erschließen, die nicht auf dem Campus ansässig sind“, erläutert Factory Gründer Simon Schaefer.

Begleitforschung durch das HIIG

Eine Besonderheit des Konzeptes „Distillery“ ist die Begleitforschung durch das HIIG. „Unsere Forschungsgruppe ,Innovation und Entrepreneurship‘ unter Leitung von Professor Stefan Groß-Selbeck soll insbesondere zu fördernden und hindernden Faktoren internetbasierten Unternehmertums arbeiten“, erklärt Thomas Schildhauer, einer der HIIG-Direktoren. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die „Startup Clinics“. „In diesen Clinics können Gründer mit den Mitgliedern unserer Forschergruppe ihre Herausforderungen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle unter rechtlichen, finanziellen sowie personellen Aspekten diskutieren.

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