Logo: Gründerzeit

Die Welt der Berliner Start-ups

Tollabox erhält 600.000 Euro Crowdinvestment

12. Juni 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

Tollabox_Box_Material_Transparent600.000 Euro in einer Crowdinvestment-Kampagne erzielen – Damit hatte Béa Beste, die Mitgründerin von Tollabox, einem Berliner Hersteller von Bildungsspielen,  nicht gerechnet. Tollabox bietet in einem Abo-Modell monatlich neue Spielekisten für Kinder und ihre Eltern an.

Dabei fing es bereits gut an.  „Wir konnten es nicht fassen. Die ersten 50.000 Euro hatten wir bereits 27 Minuten nach dem Start der Kampagne erreicht“, sagt sie. Tollabox hatte auf der Crowdinvestment-Plattform Seedmatch Unternehmensanteile angeboten, um im Internet Startkapital zu sammeln. 300.000 Euro waren zunächst angepeilt worden. Doch dieses Ziel war schnell erreicht. Das Start-up stockte auf 450.000 Euro und dann auf 600.000 Euro auf. Auch diese Hürden wurden mit Leichtigkeit genommen.

Das Crowdinvestment hatte für das Unternehmen nicht nur dadurch Erfolg, dass Kapital gesammelt wurden. „Auch der Marketingeffekt ist nicht zu unterschätzen“, sagt die Gründerin. Die 600 Kapitalgeber sprachen in ihren sozialen Netzwerken über ihre Investments und machten die Plattform damit bekannter.

Tollabox war nach Angaben seiner Gründerin von Seedmatch angesprochen worden, ob Interesse an einem Crowdinvestment bestehe. „Wir sind in der Internetbranche zwar alte Hasen“, sagt die Gründerin, „aber wir wollten einmal etwas neues ausprobieren“.

Sie vergleicht der Crowdinvestment-Boom der vergangenen Monate mit den frühen Jahren der sozialen Netzwerke. „Viele haben sich Crowdfundig zum ersten Mal erschnuppert und sind begeistert, wie gut es funktioniert“ sagt sie. Trotzdem glaubt sie nicht, dass Crowdinvestments ein Allheilmitel für die Start-up-Szene sind. „Für uns war es eine strategische Frage. Es passte gut in unser Businessmodell.“

Tags: ·····

Keine Kommentare ↓

Kommentare sind leider deaktiviert.