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Die Welt der Berliner Start-ups

Soundcloud geht nach New York

13. Mai 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

screen_creatorDer Berliner Musikstreamingdienst Soundcloud eröffnet ein Büro in New York. Das teilte das Unternehmen am Montag im Unternehmensblog mit.

Seit seinen ersten Tagen verstehe sich Soundcloud als internationales Unternehmen, heißt es in dem Blogpost. Deshalb seien im Laufe der vergangenen Jahre bereits Büros in San Francisco in den USA, London in Großbritannien, und Sofia in Bulgarien eröffnet worden. Das Unternehmen beschäftigt Menschen, die aus mehr als 30 Nationen stammen.

Dem globalen Anspruch des Musikstreamingdienstes ist geschuldet, dass New York als nächstes auf dem Programm stehe. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den  Hunderten anderen ambitionierten Unternehmen: Wir werden näher bei  unseren Freunden in Start-ups wie Tumblr sein und  unsere Beziehungen mit den wichtigsten Medienunternehmen in New York  stärken“, heißt es in dem Beitrag. „Wir freuen uns auch auf die Nähe zu den  Kreativen aus den Bereichen Medien, Mode, Verlage, Kunst und – natürlich Musik & Audio“.

In einer Mitteilung des Streamingdienstes heißt es: „Soundcloud verfügt über ein starkes Ecosystem von in New York ansässigen Audio-Partnern wie ThisAmericanLifeAudibleSiriusTheEconomistPenguinHarperSplitsider und Baratunde.“ Ferner gab das Unternehmen bekannt, dass es Dan Gerber verpflichtet hat, bislang National Director of Strategic Partnerships der Musikplattform „Pandora“. Er werde von Juni an für Soundcloud in New York arbeiten und das dortige Team aufbauen.

Gerber habe bei Pandora Netzwerke zwischen den wichtigsten Marken geflochten und Rechtefragen für digitale Eventstrategien geklärt. Ferner habe er Partnerschaften mit Unternehmen wie  Pepsi, Unilever, Starbucks, P&G und American Express aufgebaut. Gerber habe die Grammys/Pandora-Kooperation mit Pepsi geleitet.

Interessenten werden aufgefordert sich zu bewerben. In dem Blogpost wird die Ausschreibung von Stellen für das neue Team angekündigt.

Soundcloud, das nach eigenen Angaben 30 Millionen Nutzer hat, hatte im März 2013 mit der Monetarisierung seines Angebots begonnen und kostenpflichtige Abo-Modelle mit erweiterter beziehungsweise unbegrenzter Speicherkapazität sowie ein Partnerprogramm eingeführt. Unternehmen können eigene Seiten mit ausgewählter Musik präsentieren.

Die USA sind für die Streamingplattform ein wichtiger Markt. So stellte das Unternehmen sein neues Geschäftsmodell auf dem Internet- und Kunst-Event SXSW in Austin (Texas) vor. Die wichtigsten Risikokapitalgeber des „YouTube für Audio“ sind in den USA beheimatet.

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