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Die Welt der Berliner Start-ups

AskGeoffrey: Assistent für vielbeschäftigte Gründer

6. Mai 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

Personal Assistents, also virtuelle Sekretariate in den Tiefen des Netzes, gibt es schon seit Jahren: Sie vereinbaren Termine beim Arzt, erledigen Recherchen im Internet und erinnern an Verabredungen.  Parham Mirshahpanah hat jetzt mit seinem Portal askgeoffrey.me einen Versuch gestartet, ein solches Angebot zu lokalisieren. Und welcher Ort wäre da besser geeignet als Berlin.

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Die Anmeldeseite des neuen Portals

Die Plattform befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Interessenten können auf der Webseite eine Einladung beantragen. Wer einen Zugang erhalten hat, kann dem virtuellen Büro in englischer oder deutscher Sprache per E-Mail Aufträge erteilen und erhält einige Stunden später eine Antwort – ebenfalls per E-Mail. Zur Zeit ist der Dienst noch kostenfrei. Später sollen Gebühren für die Dienstleistung erhoben werden.

Auf der Website werden Beispielaufträge genannt, die von Parhams virtuellem Büro erledigt werden: „Finde einen englischsprachigen Arzt in Mitte für Kassenpatienten, mache für nächste Woche einen Termin und trage ihn in meinen Kalender ein“, ist so ein Beispiel. Oder: „Welche Voraussetzungen muss ein russischer Staatsbürger erfüllen, um sechs Monate in Berlin leben und arbeiten zu können.“

Der Gründer will sich von anderen Personal Assistents unterscheiden. „Bei uns arbeiten Menschen, die die Stadt kennen, und nicht outgesourcte Kräfte irgendwo in einem anderen Kontinent“, sagt er. Dieser Lokalbezug ist dem Gründer wichtig. Genauso wie seine Heimat in der Start-up-Szene, für die er sich als Dienstleister versteht.

Zielgruppe von askgeoffrey.me sind zunächst vor allem Leute aus der Berliner Startup-Szene. „Ich denke da an Freiberufler und junge Unternehmer, die viel zu tun haben und keine Zeit sich um Termine und solche Dinge zu kümmern“, sagt der Gründer. Er kann sich auch vorstellen, dass Berufstätige seinen Service nutzen, die zwar ein Sekretariat im Büro haben, aber einen Dienstleister für die Organisation ihres Privatlebens suchen. „Und ich danke an Leute, die sich mit dem Internet nicht so gut auskennen, aber wissen, wie E-Mail funktioniert“, sagt er.

Wenn sich die Idee in Berlin durchsetzt, will Parham Mirshahpanah seinen Dienst auch in anderen Städten anbieten. Als weiteren Entwicklungsschritt kann er sich vorstellen, Aufträge für Einkäufe zu übernehmen und zu erledigen. Doch so weit sind er und sein zehnköpfiges Team noch nicht.

Mirshahpanah stammt aus den USA, kann vor einigen Jahren nach Deutschland, hat eine Zeit lang für den Chemiekonzern Schering gearbeitet und versucht sich jetzt als Unternehmer.

Wir haben askgeoffrey getestet und nach den fünf innovativsten Berliner Start-ups gefragt. Die Antwort kam binnen weniger Stunden und lautete:  1. https://beta.moped.com/  (New Moped Messaging App Simplifies Mobile Communication); 2. http://www.wooga.com/?ref=logo  (Wooga is creating high quality Social Games); 3. http://www.eyeem.com/  (Eyeem is a mobile photo app, started a global online photography competition); 4. http://www.rocket-internet.de/ (Rocket Internet is the leading international online venture builder and accelerator, „are among Europe’s most consistently successful digital entrepreneurs“) und 5. https://gidsy.com/ (Gidsy is peer-to-peer marketplace, place where people go if they’re looking for really unique things to do).

Naja, bei den Antworten 1 bis 3 würde ich mitgehen. Bei 4 kann man geteilter Meinung sein. Aber Gidsy gibt’s nicht mehr.

 

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