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Die Welt der Berliner Start-ups

EyeEm zeigt Fotos, die interessieren

7. Januar 2013 · Keine Kommentare · Allgemein

Es ist schon eine steile These, mit der Florian Meissner, der Gründer der Berliner Foto-App EyeEm, das Konzept seines Unternehmens beschreibt: „Der Sociale Graph stirbt aus“. Damit denkt er die in den vergangenen Jahren erfolgreiche Facebook-Philosophie einen Schritt weiter.

Die Relevanz einer Internet-Nachricht allein über ihre Resonanz im Freundeskreis und ihren Ort zu definieren, greift zu kurz. Die Multiplattform-App EyeEm entwickelte einen neuen Layer und strukturiert ihre Bilder, indem sie diese vordefinierten oder  vom Nutzer frei wählbaren Themen zuordnet.

Der Nutzer erhält damit in seinem persönlichen Nachrichtenstrom eine neue Ebene, die es ihm ermöglicht, die ihn interessierenden Bilder herauszufiltern.

Nutzerrechte werden bei EyeEm respektiert

Ein weiteres Argument für den Erfolg der Plattform dürften die nutzerfreundlichen Privatsphäre-Einstellungen sein. Die Zugriffsrechte der App sind moderat. Das Startup bekennt sich zu Opt-in für potenziell spätere Rechteänderungen. Wellington Partners, einer der Investoren des Startup, jedenfalls kommt in einem Tweet zu dieser Bewertung.

Im Gespräch mit Welt Online beschreibt Florian Meissner sein Projekt, das 15 Mitarbeiter beschäftigt. Hier geht’s zu dem Text.

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