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Die Welt der Berliner Start-ups

Unbegrenzt Musik hören

12. Januar 2012 · Keine Kommentare · Allgemein

Zwölf Millionen Titel bietet die neue Musikstreaming-Plattform rdio.com, die am Donnerstag in Deutschland an den Start ging  für 6 Tage sogar kostenfrei.

Es geht also doch: Musikstreaming galt lange Zeit in Deutschland als nicht machbar. Die Bremsklötze des Rechteverwerters Gema blockierten internationale Start-ups. Doch nach der Einigung zwischen Gema und dem Branchenverband Bitkom vor wenigen Wochen sieht das anders aus. Ein Meilenstein ist der Start der internationalen Plattform rdio.com, die am Donnerstag in Deutschland an den Start ging.

Für 4,99 Euro pro Monat bietet Rdio die unlimitierte und werbefreie Nutzung seiner Datenbank mit Musik der Major Label (EMI, Sony, Universal, Warner) und Tausender Indie Label. Wer Musik auch unterwegs mit dem Smartphone hören will, zahlt 9,99 Euro. Für die ersten sechs Tage gibt es ein Gratis-Abo.

Radio bietet mehr als nur Musik: Mit dem Klick auf den „Follow”-Button kann man die Musikauswahl des eigenen Netzwerkes, die des gesamten Rdio Netzwerks oder die von Musikinsidern verfolgen, ihre Tracks hören, mit ihnen gemeinsame Playlisten erstellen oder sich die Songauswahl der anderen zu eigen machen und via Facebook und Twitter weiterempfehlen.

Hinter Rdio stehen erfahrene Köpfe: Die Plattform wurde im Jahr 2010 gegründet von den Machern von Skype: Janus Friis und Niklas Zennström – sowie Carter Adamson. Der digitale Musikservice aus San Francisco schaffte es besonders unter Mac-Usern, die Must-Have Plattform für „Music on Demand” zu werden.

Der Dienst funktioniert auch dann, wenn vorübergehend keine Internetverbindung verfügbar ist: Man kann Musik auch aufs Handy laden und diese auch hören, wenn man nicht online ist. Ähnliche Dienste bieten in Deutschland u..a. auch die Portale „rara.com“ und „simfy.com“ an.

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