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Die Welt der Berliner Start-ups

2100 App-Entwickler bei Google Developer Day

20. November 2011 · Keine Kommentare · Allgemein

Neueste Trends und der Austausch zwischen Software-Entwicklern standen im Mittelpunkt des „Developer Day“, zu dem der Internetkonzern Google nach Berlin geladen hatte. 2100 App-Entwickler kamen. Die Veranstaltung war damit die bislang größte ihrer Art in Europa.

„Diese Zahl zeigt, wie aktiv die Community ist“, sagte Wieland Holfelder, Chef8ingenieur von Google Deutschland. Er sieht das größte Potenzial in der Verknüpfung von Internet, Cloud und mobilen Technologien. „Wenn wir Applikationen auf mobilen Geräten mit sozialen Elementen verbinden und die Rechenpower der Cloud dazunehmen, dann passiert etwas Magisches“, sagte der Experte.

Beispiel sind neue Schnittstellen für mobile Endgeräte, an denen die Entwickler arbeiten und die bald auf den Markt kommen und den Alltag erleichtern werden. Die Technologie „Android@home“ wird die Licht- und Musiksteuerung zu Hause mit dem Handy ermöglichen. „Da ist viel Musik drin“, sagte Holfelder.

Ein anderes Feld ist die Telemedizin. Zurzeit werden Sensoren entwickelt, die beispielsweise den Blutdruck messen und per Handy in die Internet-Cloud senden. Der Arzt kann die Daten aus der Ferne abrufen. Vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft insbesondere in dünn besiedelten Gebieten hätten solche Technologien ein großes Potenzial, erläuterte Professor Johann-Christoph Freytag von der Humboldt-Universität in Berlin.

Eines der Highlights der Veranstaltung war der Austausch zwischen der Industrie und der Forschung. „Für uns Lehrende ist es wichtig, unseren Studenten nicht nur Erkenntnisse aus 20 Jahren Tradition mitzugeben, sondern für sie eine Brücke herzustellen zwischen fundamentalen Dingen und aktuellen Entwicklungen“, sagte Freytag. Auf dem Developer Day komme es zu einem Austausch zwischen akademischer Welt und Industrie. Als Beispiel nannte Professor Volker Markl von der TU Berlin das Thema „Informationsmanagement in der Cloud“, das Wissenschaftler der Berliner Universitäten erforschen.

Für Google sind solche Veranstaltungen auch Jobbörsen. „Wir suchen händeringend kluge Köpfe“, sagte Holfelder. Für viele Gäste war sie auch Tauschbörse: Ein Großteil der Tweets über das Event befasste sich mit dem Tausch von Plastikmünzen, die die Besucher erhalten hatten. Wer fünf unterschiedliche Motive ertauschte, konnte eines von 20 Chromebooks gewinnen.

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