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Die Welt der Berliner Start-ups

Wenn das iPhone ins Klo fällt

4. August 2011 · Keine Kommentare · Allgemein

Nutzer des Internet Explorer seien nun doch nicht blöder als Anwender von Chrome, Firefox oder Safari. Eine entsprechende Studie sei falsch, heißt es auf  Websites. Es ist erstaunlich, was alles als Mitteilung oder  Studie daher kommt – etwa über Handy, die ins Klo fallen. Ein kurzer Blick auf Zweifelhaftes und Überflüssiges im Posteingang der Redaktion:

Die Testplattform retrevo.com beispielsweise will in einer Studie erfahren haben, dass 36 Prozent der befragten Handynutzer ihr Telefon schon mal versehentlich ins Klo geschmissen haben. 31 Prozent sagten, ihnen sei ein ähnliches Malheur schon mal an Gewässern oder Swimmingpools passiert. 44 Prozent ist das Mobiltelefon schon einmal heruntergefallen und hat dadurch seinen Dienst versagt. Die Handyhersteller wird’s freuen.

Passend zur aktuellen Wetterlage berichtet das Marktforschungsunternehmen ComScore, dass Wetter-Apps die beliebtesten Zusatzprogramme für Smartphones sind. 31 Millionen dieser Apps wurden im letzten Quartal heruntergeladen, so die Studie. Social-Media-Programme kamen auf  29 Millionen vor Karten-Apps mit 25 Millionen. Nachrichten-Apps schafften es mit 14 Millionen nur auf den vierten Platz.

Interessant ist dann noch die Nachricht zur inzwischen zumindest temporär gelösten US-Schuldenkrise: Apple habe mehr Geld auf dem Konto als die USA, schreib das Blog „intomobile.com“ und viele andere, nämlich  75,9 Milliarden Dollar. Die Habenseite des Staates belaufe sich auf nur 73,8 Milliarden.

Es vergeht auch kein Tag ohne neue iPad-Studien. Die Marktforscher von „Research2Guidance“ haben herausgefunden, dass 80 Prozent der Tablet-Computer ausschließlich zu Hause Unterhaltungszwecken dienen. Überraschenderweise, so die Studie, benutzen nur 20 Prozent der Tablet-Besitzer ihr Gerät auch unterwegs.

Dass iPads zunehmend von Rentnern entdeckt werden, will uns dann noch ein Verlag mit der reißerischen Ankündigung „iPad-Handbuch für Senioren erobert den Buchmarkt“ weismachen. Schon dreihundert dieser 230-Seiten-Werke seien im ersten Monat verkauft worden. Klingt wirklich nach einem Bestseller.

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