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Die Welt der Berliner Start-ups

Ganz einfach verAPPreden

1. August 2011 · Keine Kommentare · Allgemein

Check-in-Apps für Smartphones haben einen großen Nachteil. Mit ihnen kann man zwar seiner Community mitteilen, wo man gerade ist und was man dort macht. Doch oft ist dieser Termin vorbei, bevor die Nachricht gelesen wurde.  Was nützt zum Beispiel die Information, dass Freunde gerade in Café eingecheckt haben. Selbst wenn man sofort dorthin aufbräche, man käme vermutlich zu spät und würde sie verpassen.

Dieses Problem vieler Check-ins haben die vier Gründer des Start-up „Hurrican Party“ erkannt und die App „Foreca.st“ erfunden. Sie ist eine Art „Foursquare“ für Verabredungen und funktioniert ähnlich wie diese.

Die Bedienung ist denkbar einfach: Der Nutzer sucht den geplanten Ort in der Datenbank der App und gibt dann durch Drehen an einem Zeitrad an, zu welcher Uhrzeit er dort sein wird (sollte er bereits eingetroffen sein, kann er auch direkt einchecken). Im nächsten Schritt tippt er in das Nachrichtenfeld ein, was er in der angegebenen Location zu tun gedenkt oder schickt die Orts- und Zeitangabe kommentarlos. Danach wird er gefragt, ob er das Check-in auch auf seinen Twitter-Feed senden will. Ein weiterer Tap auf den Bildschirm schickt das Check-in ins soziale Netz – zunächst zu „Foursquare“ und dann gegebenenfalls auf die damit verknüpften Konten.

Die erst seit einigen Tagen für das iPhone erhältliche App ist ein praktisches Angebot für Nutzer ortsbasierter Internetdienste. Denn sie potenziert den Nutzwert vieler Check-ins, die im sozialen Netz verhallen, bevor sie ihr interaktives Potenzial entfalten können.

Das Start-up hatte schon früher einen Hang zum Praktischen. Die erste App, die dem Unternehmen auch den Namen gab, war ein Partyfinder. „Hurrican Party“ verknüpft Facebook-Events mit den Geodaten eines Nutzers und zeigt ihm eine 24-Stunden-Übersicht der Partys in seiner Umgebung. Nutzer der App können mit der App auch ihre eigene Partys planen.

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