Logo: Gründerzeit

Die Welt der Berliner Start-ups

Amazons neuer Lesezirkel

8. Februar 2011 · Keine Kommentare · Allgemein

Einfach Bücher, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte und CDs günstig und ohne Ladenschlusszeiten zu verkaufen, das reicht auf Dauer nicht. Onlinehändler Amazon hat schon seit längerem mit personalisierten Empfehlungslisten und Kundenkommentaren die verkaufsfördernde Kraft der Kundenbeteiligung über das Internet erkannt.

Jetzt hat das Unternehmen dieses Angebot mit den „Public Notes“ erweitert. Wie im Unternehmensblog zu lesen ist, können Besitzer des elektronischen Lesegerätes Kindle seit Neuestem besonders interessante Passagen aus einem Buch mit anderen Nutzern teilen. Autoren und ihre Fans, aber auch Rezensenten, Lehrer oder andere interessierte Leser können auch Anmerkungen zu den Texten veröffentlichen und in ihrer Internet-Community zur Diskussion stellen. Ferner besteht die Möglichkeit, zum Schluss die Bücher zu bewerten.

Amazon wäre nicht Amazon, wenn das Unternehmen auf das Ranking der Leserkommentare verzichten würde: Der Onlinehändler bietet Listen mit den in absoluten Zahlen am häufigsten markierten Bücher und Zitate insgesamt an sowie – und das könnte als Trend-Barometer interessant sein – diese Statistik als Echtzeit-Analyse für die jüngste Vergangenheit.

Die Nutzergemeinschaft ist ähnlich organisiert wie in anderen sozialen Netzwerken: Nutzer können nach Twitter-Vorbild die Einträge von anderen Kunden verfolgen, deren Urteil sie schätzen. Dort lässt sich auch die freigegebene Leseliste des Kindle-Nutzers abrufen – und natürlich gibt es aus dem neuen vernetzten Lesekreis heraus auch das Redirect in den Online-Laden.

Tags: ·

Keine Kommentare ↓

Kommentare sind leider deaktiviert.