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Die Welt der Berliner Start-ups

Foursquare lernt Deutsch

11. November 2010 · Keine Kommentare · Allgemein

Der Geolocationdienst Foursquare startet noch 2010 eine Version in deutscher Sprache. Das jedenfalls berichtet das Blog „Hyperland“ des Zweiten Deutschen Fensehens unter Berufung auf den Gründer der Plattform, Dennis Crowley. Eine Bestätigung dieser Nachricht durch den in New York ansässigen Dienst lag bis Redaktionsschluss nicht vor.

Die Spielidee der Plattform ist einfach. Nutzer checken mit ihrem Smartphone an interessanten Orten, wo sie sich gerade aufhalten, ein. Erforderlich ist ein Gerät, das geodatenfähig, also beispielsweise mit einem GPS-Modul ausgestattet ist. Damit teilen sie ihren Freunden mit, wo sie gerade sind und welchen Ort sie interessant finden. Sie können auf der Plattform zusätzlich Tipps geben und damit einen Ort empfehlen. Es gibt auch Anreize für Mitspieler: Als Belohnung für häufiges Check-in erhalten Nutzer so genannte Badges (Abzeichen), die auf ihrem Profil abgebildet werden. Mit dem Mayor-Titel eines Ortes wird ausgezeichnet, wer in den zurückliegenden sechs Wochen am häufigsten dort eingecheckt hat. An dieser Stelle beginnt das Geschäftsmodell des Dienstes. Betreiber von Bars, Restaurants, Läden und Veranstaltungsorten belohnen – vor allem im den USA, dem Foursquare-Mutterland – Mayors mit Freigetränken, Gutscheinen oder anderen Anerkennungen. Inhaber können auch eigene Bagdes anbieten. Ferner bietet er Dienst Sonderseiten von Medienpartnern an, die gegen Bezahlung ihre favorisierten Locations vorstellen beziehungsweise bewerben.

Eine der ersten, die das Foursquare-Konzept in Deutschland in ihr Marketing integriert hatten, ist die Restaurantkette Vapiano. Wer sich in einem der mehr als 40 Restaurants mit seinem Handy als Mayor ausweisen kann, erhält einen Kaffee aufs Haus. Vapiano-Sprecherin Désirée Hochkirchen ist begeistert: „Das kommt bei unseren Kunden sehr gut an“, sagt sie.

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