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Cisco-Studie: Deutschland auf Platz 18

18. Oktober 2010 · Keine Kommentare · Allgemein

Wie rasant Verfügbarkeit und Datengeschwindigkeit von Breitbandnetzen im vergangenen Jahr gestiegen sind, zeigt eine gestern vorgestellte Studie von Cisco, dem mit 40 Milliarden Dollar Jahresumsatz weltweit führenden Anbieter von Internet-Networking-Lösungen. In der Industrie- und Hightechnation Deutschland gibt es einigen Nachholbedarf (Link).

Am besten kommen aktuell die Südkoreaner ins Internet. Dort gibt es einen durchschnittlichen Download-Durchsatz von 33,5 Megabit pro Sekunde (Mbps), eine Upload-Geschwindigkeit von 17 Mbps und eine hundertprozentige Haushaltsanschlussquote.

Hierzulande liegen die Werte für Down- und Uploads bei 11,63 beziehungsweise 1,28 Mbps. Die Anschlussquote deutscher Haushalte ist im vergangenen Jahr laut Cisco auf 66 Prozent gestiegen – ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2009. Im internationalen Ranking steht die Bundesrepublik auf der 18..Position – weit hinter etwa der Schweiz (fünfter Platz).

Weltweit ist die Downloadgeschwindigkeit in den vergangenen drei Jahren um 49 Prozent auf durchschnittlich 5,92 Mbps gestiegen. Der Zuwachs beim Upload-Durchsatz lag sogar bei 69 Prozent. Die Qualität der Breitbandnetze stieg seit 2008 um 48 Prozent. 48 von 72 untersuchten Ländern – zehn mehr als 2009 – erfüllen die Voraussetzungen für das heutige Basis-Internet: E-Mail, Social Networking, Video-Streaming (Low Definition) sowie Basisvideokonferenzen. 14 Länder – darunter Deutschland – sind schon heute bereit für Internetanwendungen von morgen wie HD-Internet-TV und Rich-Media-Kommunikation.

Neben den Zahlen ist ein Ergebnis interessant: Die Forscher haben mit ihrer internationalen Analyse herausgefunden, dass die Breitbandqualität ein direkter Treiber für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist.

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