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Die Welt der Berliner Start-ups

Die Instant-Welle rollt

12. September 2010 · Keine Kommentare · Allgemein

Die Instant-Welle rollt, nachdem der Suchmaschinenkonzern Google in der vergangenen Woche seine neue Echtzeitsuche vorgestellt hat. Beginnt der Nutzer ein Suchwort in die Eingabezeile der Suchseite zu schreiben, versucht der Algorithmus zu erraten, welches Wort gemeint ist und bietet bereits während der Eingabe Lösungen an. Nur wenige Tage später gibt es nun auch YouTube Instant und mehrere Versionen von Twitter Instant – allesamt Programme kreativer Informatikstudenten und eines Schülers.

Den Anfang machte der Informatik-Student Feross Aboukhadijeh von der Stanford University mit http://ytinstant.com, einer Instantsuche für die Videoplattform YouTube. Ganze drei Stunden soll er für das Programmieren benötigt haben, erzählte er der „Washington Post“. Allerdings zwei Stunden mehr, als er mit seinem Zimmerkameraden gewettet hatte. Denn ihm gegenüber hatte Feross geprahlt, für das Programm brauche er nicht mehr als eine Stunde. Zwar war die Wette verloren, doch wenige Stunden später meldete sich YouTube-Chef Chad Hurley bei Feross und bot ihm via Twitter eine Stelle an. Inzwischen hatten alle wichtigen Tech-Blogs über den Studenten geschrieben. Das berichtet Feross auf seinem Blog und zeigt stolz den Screenshot des Tweets. „Ich kann gar nicht glauben, dass meine kleine Technik-Demo so einen Pressewirbel ausgelöst hat“, schreibt Feross.

Gestern tauchten dann Links zu mehreren Instant-Suchmaschine für den Kurznachrichtendienst Twitter auf: http://beached.org/twinstant/ des Ulmer Informatik-Studenten Matthias Schneider und das Programm des 15jährigen Schüler Manmohanjit Singh aus Malaysia, zu dem dieser Link führt: http://goo.gl/BW3X.

Weitere Instant-Twittersuchen:

http://www.tuarroba.org/twitterinstant/

http://pongsocket.com/twinstant/

Viel Spaß beim Zeitvertreib auf der Instant-Welle.

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