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Die Welt der Berliner Start-ups

Buzz rückt in den Mittelpunkt

7. April 2010 · Keine Kommentare · Allgemein

Der Internetkonzern Google gibt seinem Kurznachrichtendienst Buzz eine größere Bühne. Er wird in die mobile Web-Applikation von Google-Mail integriert und kann mit einem Klick geöffnet werden. Je nach Einstellung sendet Buzz Nachrichten in den Google-Posteingang, wenn jemand ein eigenes Buzz-Posting beantwortet oder eines kommentiert hat.

Auf dem Desktop waren G-Mail und Buzz ohnehin von einer einzigen Website aus nutzbar. Mit dem neuen Update gilt das auch für die mobilen Applikationen für Telefone mit dem Betriebssystem Android sowie das iPhone. „Wenn man Buzz im Posteingang öffnet, kann man alle Standardfunktionen wie „Gefällt mir“ oder Kommentieren genauso nutzen wie vom Posteingang am Desktop“, schreibt Ingenieur Alex Kennberg im Blog des Unternehmens.

Nachdem Google einen Prozess wegen Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen verloren hat und Abgeordnete des US-Kongresses mit einer Untersuchung von Buzz durch die Handelskommission drohten, wirkt der Konzern bemüht, das Thema in den Mittelpunkt zu rücken. So wurde jetzt das YouTube-Video „Buzz Teen Safety Tips“ veröffentlicht, in dem Jugendlichen die Privatsphäre-Einstellungen nahe gebracht werden.

Ferner wurden Buzz-Nutzer per Blog ermahnt, ihre Privatsphäre-Settings zu überprüfen. In der Ur-Version konnten alle Leute, mit denen man oft mailte oder chattete, eigene Buzzes lesen. Jetzt schlägt das Programm Nutzern, die ihre Sicherheitseinstellungen noch nicht angepasst haben, eine Liste von Kontakten als Buzz-Follower vor, die akzeptiert oder bearbeitet werden kann.

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