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Die Welt der Berliner Start-ups

Kritik an Buzz

15. Februar 2010 · Keine Kommentare · Allgemein

Bei den Programmierern des neuen sozialen Google-Netzwerks Buzz fielen in den vergangenen Tagen viele Überstunden an. „Laut und klar“ habe das Unternehmen das Feedback der Nutzer des neuen Nachrichtendienstes vernommen und „rund um die Uhr gearbeitet“, um der „geäußerten Besorgnis“ zu begegnen, schreibt Todd Jackson, der zuständige Produktmanager, kleinlaut im offiziellen G-Mail-Blog des Internetkonzerns. Insbesondere die laxen Privatsphäre-Einstellungen waren von Nutzern kritisiert worden. Schließlich bittet der Produktmanager die Nutzer des Dienstes um Entschuldigung „Es tut uns sehr leid,…“ und gelobt Besserung.

So wird die Autofollowing-Funktion abgeschaltet. Google empfiehlt dem Nutzer künftig eine Liste anderer Nutzer, von denen das Unternehmen annimmt, dass man ihre Einträge verfolgen will. Öffentliche Picasa-Fotoalben und Links aus dem Google-Reader werden nicht mehr automatisch bei Buzz angezeigt. Ferner ist es künftig möglich, Buzz-Einträge im eigenen G-Mail-Konto zu unterdrücken, wodurch man sich das Spammen des eigenen Postfachs erspart, und Buzz mit einem einzigen Klick abzuschalten. Bereits in der vergangenen Woche waren die Privatsphäre-Einstellungen justiert worden. So wurde es möglich, gezielt Nutzer zu blockieren.

Insgesamt fand die Einführung des Netzwerkes eine riesige Resonanz: Neun Millionen Beiträge und Kommentare wurden seit dem Start am vergangenen Dienstag gezählt. Hinzu kommen 200 Beiträge pro Minute von mobilen Geräten. Für eins der größten Probleme des neuen Dienstes gibt es immerhin eine Lösung. Mit Gadgets lassen sich die Einträge bei Facebook und Twitter in Buzz anzeigen. Den Buzz-Entwicklern stehen noch viele Überstunden ins Haus.

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