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Die Welt der Berliner Start-ups

Check-in im Sekundentakt

13. Januar 2010 · Keine Kommentare · Mobile

Das Geolocation-Spiel „Foursquare“ boomt. Am vergangenen Wochenende zählte das Start-up zum ersten Mal im Tagesdurchschnitt mehr als ein Check-in pro Sekunde, wie es in einer am Sonntag gesendeten Twitter-Meldung des Unternehmens heißt.

Idee des neuen Spieles ist, dass Nutzer auf der Plattform möglichst oft an möglichst vielen Orten einchecken – das heißt mit dem Handy per GPS die Geodaten ihres Standortes übermitteln. Mit solchen Check-ins teilen sie zum einen ihren Freunden mit, wo sie gerade sind, was sie machen und wie sie den aktuellen Ort bewerten – zum Beispiel eine Bar, einen Club, ein Restaurant oder die Arbeitsstätte. Zum anderen sammeln die Nutzer mit jedem Check-in Punkte, wofür ihnen Abzeichen verliehen werden. Wer sich besonders häufig an einem Ort anmeldet, erhält dort den „Bürgermeister“-Titel. Die Foursquare-Nachrichten können gleichzeitig auch auf Twitter und Facebook veröffentlicht werden.

Der per Twitter verbreiteten Erfolgsmeldung von Foursquare zufolge gab es am Wochenende mindestens 86 400 Check-ins, wie sich leicht errechnen lässt. Wie viele Nutzer insgesamt die Plattform nutzen, bleibt aber weiter geheim. Das Internet-Blog Techcrunch schätzt, dass die Zahl ungefähr bei 200 000 liegt.

Gestern hat Apple übrigens ein Update der Foursquare-Applikation für das iPhone freigeschaltet. Ihre Benutzeroberfläche wurde ebenso überarbeitet wie einzelne Lokalisierungseigenschaften.

Foursquare wurde im vergangenen Jahr gegründet. In Internet-Blogs wird ein Startkapital von 1,35 Millionen US-Dollar genannt. Einer der Geldgeber soll Twitter-Gründer Jack Dorsay sein, der immer noch ein Geschäftsmodell für seinen Kurznachrichtendienst sucht, wie kürzlich das Social Media Blog www.mashable.com
schrieb.

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