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Sittenwächter bei Facebook

6. Januar 2010 · Keine Kommentare · Allgemein

Die Social Media Plattform Facebook testet momentan ein neues System, um anstößige Inhalte schneller aus dem Netz zu kegeln. Dabei will man, wie es auf dem Facebook-Blog heißt, die kollektive Intelligenz der 350 Millionen Mitglieder (Crowdsourcing) nutzen, was dieses Instrument effektiver macht als die Aufgabe Moderatoren (wie bei Wikipedia) zu überlassen. „Facebook Community Council“, soll das neue Instrument heißen, das momentan von einer kleinen Nutzergruppe in den USA getestet wird. Teilnehmer des Council erhalten acht Optionen, um Inhalte des Netzwerkes zu markieren: unter anderem Drogen, Gewalt, Nacktheit und Spam. Dass auch die Rubrik „Not English“ als Rausschmiss-Kriterium genannt wird, irritiert allerdings. Bislang können Facebook-Nutzer anstößige Inhalte wie Status-Updates nur melden, indem sie den gleichnamigen Button anklicken.

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