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Die Welt der Berliner Start-ups

Die Frage aller Fragen

21. Dezember 2009 · Keine Kommentare · Social Media, Twitter

Heiratsanträge auf den Seiten des Kurznachrichtendienstes Twitter hat es schon viele gegeben. Daran hat man sich gewöhnt und darüber spricht man nur noch selten. Doch bei Foursquare, dem in den USA boomenden neuen Geolocation-Netzwerk, das auch nach Deutschland geschwappt ist und hier immer mehr Freunde findet, ist das anders. Alex Marsh aus Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina hat jetzt auf Foursquare um die Hand seiner Freundin angehalten, wie der Social-Media-Dienst „mashable.com“ am Wochenende schrieb. Susan, die Freundin, sagte dem Bericht zufolge Ja.

Bei Foursquare teilen die Nutzer ihren Standort (zum Beispiel ein Laden oder ein Restaurant) mit, indem sie mit ihrem Handy dort „einchecken“. Diese Nachricht wird auf Foursquare veröffentlicht und kann auch in anderen Netzwerken wie Twitter oder Facebook gesendet werden. Es ist auch möglich, die Nachricht mit einem individuellen Textzusatz zu ergänzen. Freunde erhalten auf diesem Wege ein Update und wissen immer, wo sich ihre Buddies gerade aufhalten und was sie machen. Es gibt dort auch Wettbewerbe: Wer einen Ort besonders häufig aufsucht, kann „Badges“ genannte Auszeichnungen erwerben und im Idealfall sogar „Bürgermeister“ dieser Location werden.

Alex Marsh hatte während des Abendessens in der „Raleigh Times Bar“ die Worte „Popping The Question“ („Heiratsantrag“) in das Textfeld der Foursquare-Eingabemaske seines Handys geschrieben und auf „Check-in“ geklickt. Seine Freundin Susan Wilkison sah die Nachricht auf ihrem Mobiltelefon und sagte Ja – natürlich auch über Foursquare. „Ich bin so glücklich, dass es Foursquare in Raleigh gibt“, mailte sie laut „mashable.com“ später an Dennis Crowley, einer der Foursquare-Gründer.

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