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Die Welt der Berliner Start-ups

Vodafone – 360 Grad Social Media

27. Oktober 2009 · Keine Kommentare · Mobile

Wie man es macht, ist es verkehrt. Monatelang hat der Autor diesers Blog gehadert: iPhone oder kein iPhone, Android oder kein Android, wenn doch ein Android, dann HTC „Hero“, Samsung „Galaxy“ oder eher das Sony Ericsson, das es noch nicht gibt? Palm Pre wäre auch nicht schlecht – taugt aber nicht zum Musik hören. Am Ende stand die Entscheidung für das iPhone fest. Die Bestellung wurde am Montag abgeschickt. Und dann dieser unspektakulär angekündigte Termin gestern in Berlin mit Vodafone und Samsung.

Der Mobilfunkbetreiber stellte sein neues Internet-Servicepaket Vodafone360 vor. Sein Kernstück ist die „People“ genannte Benutzeroberfläche. Dabei handelt es sich um ein Adressbuch, das separat für jeden Kontakt die Updates auf Facebook, Windows Live, Google und demnächst 150 anderen Netzwerken wie VZ und Xing zeigt. So bleibt der Nutzer auf dem Laufenden. Er kann ferner Kontaktgruppen quer durch die sozialen Netzwerke bilden. Und er sieht, welche Freunde wo online sind. Er kann mit ihnen chatten, mailen, Fotos tauschen – und auch telefonieren. Applikationen stehen zum Download bereit. Es gibt ferner Maps, einen Music Store und einen Online Shop.

Neu ist auch, dass die Benutzeroberfläche in jedem Netz und auf fast jedem Handy funktionieren soll. Am besten läuft sie auf den beiden Samsung-Handys „H1“ und „M1“, die für die Plattform konzipiert wurden. Insbesondere das „H1“ ist ein Geschoss mit einem 1 Gigahertz schnellen Prozessor und einem Extra-Chip für Applikationen, 600×480-Pixel-Display, 16 Gigabyte Speicher und einer 1500 mAh starken Batterie.

„Wir wollen von der Exklusivität weg“, sagte eine Vodafone-Sprecherin. Das scheint fürs Erste gelungen. WELT KOMPAKT wird die Plattform testen und berichten. Dann ist auch das iPhone da, und Vodafone360 muss zeigen, was es wirklich kann. Erster Eindruck: Es wird spannend.

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