Logo: Gründerzeit

Die Welt der Berliner Start-ups

Mihi Placet

5. Oktober 2009 · Keine Kommentare · Facebook

Was sind das für Leute, die in sozialen Netzwerken unterwegs sind, fragte die PR-Agentur Nielsen in einer Studie in den Vereinigten Staaten. Die Forscher untersuchten Wohlstand, Modernität und Urbanität. Bei Menschen, die dem oberen Drittel der Wohlstandsskala angehören, ist ein Facebook-Account 25 Prozent wahrscheinlicher als bei Menschen aus dem unteren Drittel. Bei MySpace-Nutzern ist es umgekehrt: Sie sind im unteren Drittel 37 Prozent wahrscheinlicher als im oberen.

Darüber hinaus nehmen wir heute zur Kenntnis, dass sich das Netzwerk auch an die intellektuelle Oberschicht richtet. „Facebook te iuvat coniungere cum hominibus vitae tuae et res tuas eis proponere“, lesen wir auf der Homepage. Richtig erkannt. Das ist die Sprache der Römer, des Klerus und der Wissenschaft. Altphilologen, die sich vom anglophilen Pöbel abgrenzen wollen, wählen künftig Latein als Sprache ihrer Facebook-Seite. Da klicken wir doch schnell auf „Mihi placet“.

Tags: ····

Keine Kommentare ↓

Kommentare sind leider deaktiviert.